Die Break-Even-Rechnung analysiert mögliche Mengen-, Kosten- und Preisänderungen und zeigt den Erfolg bei verschiedenen Kapazitätsauslastungen.
Beispiel · Preissenkung bei konstantem Gewinn
Ein Unternehmen setzt 5.000 Stück ab und erlöst 200.000 € (Stückpreis 40 €). Für die nächste Periode ist eine Preissenkung von 25 % geplant (neuer Preis: 30 €). Fixkosten und Gewinn sollen unverändert bei je 40.000 € bleiben.
Da der neue Preis niedriger ist, muss der Sollabsatz steigen, damit trotz geringerer Marge derselbe Gesamterfolg erzielt wird — der neue Sollumsatz und Sollabsatz lassen sich aus der Deckungsbeitragsgleichung (Umsatz − variable Kosten − Fixkosten = Gewinn) rückwärts ermitteln.
Beispiel · Kostensenkung bei Rohstoffen
Durch günstigere Rohstoffe sinken die variablen Stückkosten von 28 € auf 24 €. Fixkosten der Periode: 24.000 €, Marktpreis: 36 €.
Neuer Stückdeckungsbeitrag = 36 − 24 = 12 €
Break-Even-Menge = 24.000 ÷ 12 = 2.000 Stück (bei einem Umsatz von 72.000 €)
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