Die Organisation der Buchhaltung ist ein wesentlicher Bestandteil des Finanzmanagements: Sie umfasst die systematische Erfassung, Verarbeitung und Analyse aller finanziellen Transaktionen. Eine gut organisierte Buchhaltung liefert genaue finanzielle Informationen — unerlässlich für Unternehmensführung, gesetzliche Vorschriften und strategische Entscheidungen.
§ 238 HGB begründet die kaufmännische Buchführungspflicht. Nach dem Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung muss die Aufzeichnung vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet sein (§ 239 Abs. 2 HGB). Die doppelte Erfassung erfolgt in:
Ein unternehmensindividueller Gliederungsplan der Konten: Aus einem branchenspezifischen Kontenrahmen werden die für das Unternehmen relevanten Konten selektiert und bei Bedarf um weitere Konten ergänzt.
↑ Zum SeitenanfangBuchhaltung ohne Software ist wegen der elektronischen Umsatzsteuervoranmeldungen per Elster praktisch nicht mehr denkbar. Buchführung lässt sich daher am besten gleich mit einer Buchhaltungssoftware lernen — etwa mit MS-Buchhalter als kostenloser Freeware, mit der sich alle Buchungen nachvollziehen und üben lassen.
↑ Zum SeitenanfangWas ist das Grundbuch?
Die chronologische Erfassung aller Geschäftsvorfälle.
Wozu dient das Hauptbuch?
Es ordnet Buchungen den Konten zu.
Was ist ein Kontenrahmen?
Ein branchenspezifisches Verzeichnis möglicher Konten.
Was gilt in der Buchhaltung?
Keine Buchung ohne Beleg.
Wie lange müssen Belege aufbewahrt werden?
10 Jahre.