Grundlagen: Was ist immaterielles Anlagevermögen?
Immaterielles Anlagevermögen umfasst Vermögenswerte ohne physische Substanz, die dem Unternehmen dauerhaft dienen. Typische Beispiele: Software, Patente, Lizenzen, Konzessionen, Urheberrechte sowie der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill).
Abgrenzung: Aufwand vs. Aktivierung
| Fall | Behandlung | Begründung |
|---|---|---|
| Standard-Software „von der Stange" | Aktivierung + planmäßige AfA | separierbares Nutzungsrecht, messbare AK |
| Forschung (Prototypen, Grundlagen) | Aufwand | Nutzen noch nicht hinreichend wahrscheinlich |
| Entwicklung (konkretes Produkt) | IFRS: Pflicht; HGB: Wahlrecht | technisch/ökonomisch nachweisbarer Nutzen |
Arten immaterieller Anlagegüter
- Geschäfts- oder Firmenwert und Praxiswert
- Geschäftswert- oder firmenwertähnliche Wirtschaftsgüter
- Sonstige immaterielle Anlagegüter: Nutzungsrechte, Patente, Urheberrechte