Der Wareneingang ist ein zentraler Prozess in der Buchhaltung jedes Unternehmens, das mit physischen Waren oder Rohstoffen arbeitet — er wirkt sich direkt auf Lager und später auf den Wareneinsatz aus, der maßgeblich für Ihren Gewinn ist.
Der Einkauf von Waren oder Rohstoffen ist im Moment der Anschaffung noch kein Aufwand im Sinne eines Werteverzehrs — er ist eine Investition in Ihr Betriebsvermögen. Eingekaufte Waren = Vorräte, gemäß § 266 HGB gehören dazu: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse, Waren sowie geleistete Anzahlungen.
Erst wenn Vorräte aus dem Lager entnommen und verbraucht oder verkauft werden, entsteht Materialaufwand: Materialaufwand an Vorräte.
Ermittlung des Warenverbrauchs: direkt (jede Entnahme wird über Entnahmescheine erfasst) oder retrograd (Einkäufe werden zunächst als Aufwand gebucht, der tatsächliche Verbrauch wird am Periodenende über eine Inventur korrigiert). Fehlt Ware bei der Inventur, wird die Differenz ebenfalls als Materialaufwand gebucht.
↑ Zum SeitenanfangPreisnachlässe sind gut fürs Unternehmen, müssen aber korrekt erfasst werden, da sie die Anschaffungskosten mindern.
Die Kreditorenbuchhaltung ist eine wichtige Nebenbuchhaltung mit detaillierten Informationen zu Ihren Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Statt alle Eingangsrechnungen nur auf einem Sammelkonto zu buchen, führen Sie für jeden Lieferanten ein separates Personenkonto (Kreditorenkonto). So behalten Sie den Überblick über:
Das ist unerlässlich für effizientes Lieferantenmanagement und Liquiditätsplanung.
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